Swantje trifft Flori von Grünherz und Kalli.

Ein ganz besonderes Zusammentreffen der Landesgartenschau-Familie gab es jetzt auf dem Gelände der Landesgartenschau in Neuss: Swantje, das Maskottchen der Landesgartenschau Kleve 2029, traf auf Kalli aus Kamp-Lintfort und Flori von der aktuellen Landesgartenschau Neuss. Gemeinsam sorgten die drei sympathischen Botschafter für viele strahlende Gesichter und begleiteten den Besuch des Fördervereins und der Arbeitsgruppe Landesgartenschau Kleve 2029 aus dem Klever Rathaus.

Besser hätten die Voraussetzungen kaum sein können. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einem vom Vereinsmitglied Sparkasse Rhein Maas gesponserten Reisebus auf den Weg nach Neuss. Schon der herzliche Empfang an den Seeterrassen durch die Vorsitzende des Mitmachvereins „Grünes Herz“, Sandra Maria Breuer, vermittelte das Gefühl, Teil einer großen Landesgartenschau-Gemeinschaft zu sein.

Gemeinsam mit der Geschäftsführerin der Landesgartenschau Neuss, Annette Nothnagel, sowie engagierten Guides des Vereins „Grünes Herz“ erkundete die Gruppe das rund 38 Hektar große Ausstellungsgelände. Dabei entwickelte sich ein intensiver fachlicher Austausch. Neben Fragen zur Planung und Umsetzung interessierte die Klever Delegation besonders der beeindruckende Erfolg des Mitmachvereins: 870 Mitglieder zählt „Grünes Herz“, fast 500 davon engagieren sich aktiv bei Veranstaltungen und Projekten – ein inspirierendes Beispiel dafür, welche Kraft bürgerschaftliches Engagement entfalten kann.

Auch beim gemeinsamen Mittagessen in der historischen Wetthalle setzte sich der Austausch auf höchstem Niveau fort. Der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer sowie drei Dezernenten, die zugleich Geschäftsführer der Landesgartenschau Neuss sind, nahmen sich Zeit für Gespräche und berichteten offen von ihren Erfahrungen. Reiner Breuer beglückwünschte Kleve: 

„Glückwunsch zum neuen Projekt Landesgartenschau. Sie bringt einen Impuls für Stadtentwicklung und Lebensqualität, den Sie ohne eine Landesgartenschau nicht bekommen. Das kann ich Ihnen versichern. Diese Chance nicht zu ergreifen, wäre der größte Fehler. Trotz einer schwierigen Haushaltslage ist es eine Investition in die Zukunft. Die Landesgartenschau ist ein Treiber, auch für die Innenstadt.“

Für die Klever Gäste bot sich die seltene Gelegenheit, wertvolle Einblicke aus erster Hand zu gewinnen. Im Anschluss zeigte der Leiter von Neuss Marketing, Jürgen Sturm, gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Werbegemeinschaft, Christoph Napp-Saarbourg, eindrucksvoll, wie die Landesgartenschau weit über das Ausstellungsgelände hinaus in die Innenstadt wirkt. Liebevoll geschmückte Straßen, farbenprächtiger Blumenschmuck und zahlreiche Aktionen des Einzelhandels und der Gastronomie machen deutlich, wie eine gesamte Stadt von einer Landesgartenschau profitieren kann.

Mit unzähligen neuen Eindrücken, vielen Ideen und großer Motivation trat die Klever Delegation schließlich die Heimreise an. Im Bus wurde noch lange diskutiert, Erfahrungen wurden ausgetauscht und weitere Pläne für die Landesgartenschau Kleve 2029 geschmiedet. Der Besuch hat einmal mehr gezeigt: Eine Landesgartenschau ist weit mehr als eine Blumenschau – sie verbindet Menschen, stärkt das Ehrenamt und kann einer ganzen Stadt nachhaltige Impulse für ihre Zukunft geben.

Die nächste Gelegenheit, sich aktiv einzubringen, steht bereits unmittelbar bevor: Am Dienstag, 8. Juli, findet der Informationsabend „Eine für alle, alle für eine“ in der Stadthalle Kleve statt. Dort wird über den aktuellen Stand der Planungen für die Landesgartenschau Kleve 2029 informiert. Auch der Förderverein ist mit einem eigenen Stand vertreten und freut sich darauf, viele interessierte Bürgerinnen und Bürger zu begrüßen. Denn jede helfende Hand, jede Idee und jedes neue Mitglied tragen dazu bei, diese einmalige Chance für Kleve gemeinsam zu einem Erfolg werden zu lassen.