Es wurde ein fröhlicher, sonnendurchfluteter Tag voller Informationen, inspirierender Einblicke und anregender Gespräche. Vor allem aber wurde eines schnell deutlich: Das Engagement für eine Gartenschau endet nicht mit dem letzten Besucher. Mit viel Herzblut, Ideenreichtum und großer Verbundenheit setzen sich die Vertreterinnen auch Jahre nach einer Landesgartenschau weiterhin für ihre Städte und deren grüne Zukunft ein.
In Neuss, wo die Landesgartenschau am 11. Oktober ihre Tore schließt, beginnt für das Grüne Herz die nächste spannende Etappe eigentlich erst. „Wir hatten uns auf die Fahne geschrieben, die Laga vom Ende her zu denken“, erzählt Sandra Breuer. „Wie werden die Neusserinnen und Neusser ihr ‚Grünes Herz‘, den neuen Stadtpark, nutzen? Und wie können wir mit unseren inzwischen mehr als 800 Mitgliedern dabei unterstützen?“
Was während der Landesgartenschau gut funktioniert hat, soll deshalb auch im kommenden Jahr weitergeführt und mit neuem Leben gefüllt werden. Denn eine Gartenschau kann ein Anfang sein – für neue Begegnungen, neue Ideen und vor allem für dauerhaftes bürgerschaftliches Engagement.
Viele Anregungen und inspirierende Gedanken konnten Ute Marks und Astrid Hoyer-Holderberg für den Förderverein „Kleve blüht auf!“ mit nach Hause nehmen. Und eines ist schon jetzt klar: Der Austausch soll weiter wachsen.
Im Frühjahr 2027 heißt es dann: Willkommen in Kleve! Dann soll das nächste Treffen der Gartenschau-Vereine am Niederrhein stattfinden – hoffentlich auch mit den Vertreterinnen aus Rietberg, der IGA 2027 und der BUGA Oberes Mittelrheintal, die dieses Mal leider verhindert waren.
Denn so unterschiedlich die Gartenschauen auch sind: Was sie verbindet, sind die Menschen, die sich mit Leidenschaft einmischen, Ideen pflanzen und dafür sorgen, dass etwas bleibt.




